20.07.2025

 

Marschall der Sowjetunion W.J. Tschuikow Verband zur Pflege der Traditionen der
Nationalen Volksarmee und der
Grenztruppen der DDR e.V.
Regionalgruppe Berlin
„Marschall der Sowjetunion W.J. Tschuikow“
 

 

Nachruf

 

In tiefer Trauer teilen wir mit, dass am 19. Juli 2025
das Mitglied unseres Verbandes, unser Freund und Genosse

Generalmajor a. D. Heinz-Günther Wittek

nach langer, tapfer ertragener Krankheit verstorben ist.

 

Geboren am 01.11.1933 in Schönau, Kreis Oelsen (im heutigen Polen) in der Familie eines Schmiedes, gehörte Heinz Wittek zu der Generation, die als Kinder die Zerstörungen und das Leid des 2. Weltkrieges miterlebt haben.
Nach 1949 erwarb er das Abitur und erlernte den Beruf eines Maschinenschlossers.
1954 wurde er Mitglied der SED ein und in Halle zum FDJ-Sekretär gewählt.
1955 folgte er dem Ruf der Partei und trat am 25. Mai in die bewaffneten Organe der DDR ein.
Seine militärische Laufbahn begann er zunächst als Gruppenführer. Es schloss sich das Offiziersstudium an der Politschule Treptow an, das er 1958 abschloss.
Von 1958 bis 1961 diente er als Politoffizier im MSR-16, zuerst als FDJ-Sekretär eines der Mot-Schützen-Bataillone, später als FDJ-Sekretär im Regimentsstab.
Von 1961 bis 1968 diente er als Instrukteur für Jugendarbeit, später als Leiter der UA Jugend in der Politischen Verwaltung des MB III.1968 übernahm Heinz Wittek als Leiter die Abteilung Jugend in der Politischen Hauptverwaltung der NVA. Diese Funktion übte er bis 1975 aus.
1976 bis 1981 wurde er zum Stellvertretenden Vorsitzenden des Komitees der Armeesportvereinigung „Vorwärts“ berufen.
Von 1981 bis 1989 diente Heinz Wittek als Stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Sport und Technik.
1989 wurde Heinz Wittek erneut im Komitee der Armeesportvereinigung ‚“Vorwärts“ eingesetzt, dieses Mal als dessen Vorsitzender.
Am 7. Oktober 1989 wurde Heinz-Günther Wittek zum Generalmajor ernannt.
Am 30. September 1990 wurde er aus dem aktiven Wehrdienst entlassen.
Die heraufziehende „Armee der Einheit“ hatte für einen Mann wie Generalmajor Heinz Wittek offensichtlich keine Verwendung.

Nach 1990 engagierte sich Heinz Wittek in verschiedenen Gremien und blieb politisch aktiv. Im Januar 2013 gehörte er mit zu den Gründern unseres Verbandes.
Hauptanliegen seines politischen Handels war es dabei stets, auf die Gefahren für den Frieden als einzige Alternative für das Zusammenleben der Völker hinzuweisen.

 

Wir verneigen uns vor seiner Lebensleistung und entbieten der Familie unser tiefes Mitgefühl.
Wir werden ihm stets ein ehrendes Gedenken bewahren.

Die Mitglieder der Regionalgruppe Berlin
Verband zur Pflege der Traditionen der NVA und der GT der DDR


 

 

 

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