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- Gedanken zum 85. Jahrestag des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion
03.06.2026
Am 22. Juni 2026 zeigt sich angesichts des 85. Jahrestages des faschistischen Überfalls auf die Sowjetunion mit aller Deutlichkeit, dass die imperialistischen Drahtzieher der Gegenwart aus der Geschichte nichts gelernt haben. Die herrschende Klasse in den kapitalistischen NATO-Staaten greift heute wieder auf dieselben ideologischen Werkzeuge zurück, die bereits 1941 den Weg für den Vernichtungskrieg im Osten ebneten: Eine systematisch geschürte Russophobie und ein rassistischer Russenhass, die als psychologische Kriegsvorbereitung dienen.
Wie einst die Propagandisten des hitlerfaschistischen Imperialismus das sowjetische Volk diffamierten, so betreiben die heutigen Monopolmedien des Westens eine beispiellose Dämonisierung. Diese beängstigenden Parallelen im imperialistischen Gebaren sind kein Zufall, sondern gesetzmäßige Erscheinungsformen des spätkapitalistischen Aggressionskurses.
Unter Führung des US-Imperialismus rückt die NATO-Kriegsmaschinerie immer näher an die Grenzen im Osten heran – angetrieben vom selben unersättlichen Drang nach geopolitischer Vorherrschaft.
In den Metropolen des Westens wittern die reaktionärsten Kräfte Morgenluft, um historische Fakten zu verdrehen und die Ergebnisse der Nachkriegsordnung zu revidieren.
Damals wie heute dient der koordinierte Hass auf den Osten dazu, die eigenen werktätigen Massen von den inneren Widersprüchen des krisengeschüttelten Kapitalismus abzulenken.
Der heutige Boykott russischer Kunst, Wissenschaft und Kultur entspricht dem alten imperialistischen Versuch, die Identität des Volkes herabzuwürdigen.
Diese aggressive, gen Osten gerichtete Politik des Westens ist das wesentliche Merkmal des Imperialismus. Bereits der Generalsekretär des Zentralkomitees der SED und Vorsitzende des Staatsrates der DDR, Erich Honecker, entlarvte diese Kontinuität des Klassenfeindes auf der 11. Tagung des ZK der SED mit den Worten:
„Der Imperialismus hat sich in seinem Wesen nicht verändert. Er ist und bleibt aggressiv. Seine aggressivsten Kräfte versuchen nach wie vor, das Rad der Geschichte zurückzudrehen, und schrecken dabei vor keinem Abenteuer zurück.“
Der Aggressionskurs des modernen Imperialismus beschränkt sich jedoch nicht auf die psychologische und militärische Aufrüstung. Als besonders perfide Waffe des Klassengegners erweisen sich die gegenwärtigen wirtschaftlichen Sanktionen, die sich als direkte Fortsetzung der völkerrechtswidrigen Blockadepolitik der Vergangenheit entlarven.
Was einst die faschistischen Belagerer mit dem Ziel der physischen Vernichtung ganzer Städte wie Leningrad praktizierten, versuchen die Berliner, Brüsseler und Washingtoner Strategen heute durch die totale wirtschaftliche Isolation und Abschnürung des russischen Marktes zu erreichen.
Die Wirtschafts- und Finanzblockade ist kein Akt der Friedenssicherung, sondern ein brutaler Diktatfrieden des Großkapitals. Sie zielt darauf ab, die Lebenshaltungskosten der werktätigen Bevölkerung im Osten zu treffen und die souveräne Entwicklung des Landes zu sabotieren.
Gleichzeitig nutzen die westlichen Imperialisten diese Blockadepolitik, um ihre eigenen kapitalistischen Absatzmärkte zu sichern, Konkurrenten auszuschalten und die Lasten der eigenen Wirtschaftskrise auf die Schultern der Arbeiterklasse abzuwälzen.
Der offene Ausbruch von Russenhass und die Durchführung skrupelloser Wirtschaftskriege entlarven die Heuchelei der bürgerlichen Demokratien. Für uns als antifaschistische Kräfte bleibt die Lehre der Geschichte unumstößlich: Wer den Russenhass und die Wirtschaftsblockade schürt, bereitet den heißen Krieg vor.
Gerade heute, im Angesicht dieser akuten imperialistischen Bedrohung, erwächst aus unserer Verbandsarbeit eine hohe historische Verantwortung. In treuer Pflichterfüllung widmen wir uns der konsequenten Pflege der progressiven Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR. Als Soldaten des Friedens, die an der Nahtlinie zweier Weltsysteme unerschütterlich die sozialistische Heimat und das sozialistische Lager geschützt haben, lassen wir nicht zu, dass das Erbe unseres treuen Dienstes im Geiste der Waffenbrüderschaft mit den sowjetischen Streitkräften geschmälert wird.
Unsere Traditionsarbeit ist der lebendige Schild gegen die Geschichtsfälschung der herrschenden Klasse. Wir tragen das Vermächtnis derer weiter, die am 8. Mai 1945 die Menschheit vom Faschismus befreiten. Dem NATO-Militarismus setzen wir unsere unerschütterliche Solidarität und den Geist des proletarischen Internationalismus entgegen!
Für die Sicherung des Friedens – Für die Bewahrung unseres sozialistischen Ehrenkleides!
Es lebe die unerschütterliche Waffenbrüderschaft!
J. Pfretzschner,
Hauptmann a.D.
RG Berlin