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Reaktionen zum Aufruf

 

RG Halle

 

ISOR

 

GRH Plauen

 

 

 

Reaktionen zum Aufruf „Gemeinsam für den Frieden – Ein Aufruf zur Vernunft
von Oberstleutnant a.D. Siegfried Eichner

Mitglieder der Regionalgruppe Berlin, Potsdam und Strausberg unseres Verbandes organisierten am 22. Juni 2021 von 15.00 Uhr bis 16.00 Uhr auf dem Pariser Platz eine Mahnwache anlässlich des 80. Jahrestages des Überfalls Hitler-Deutschlands und seiner Satelliten auf die Sowjetunion.

Im Ergebnis der von uns auf dem Pariser Platz geführten Gespräche und Diskussionen schlossen sich die nachfolgend aufgeführten Personen dem Aufruf „Gemeinsam für den Frieden – Ein Aufruf zur Vernunft“ an und bekundeten somit ihre Unterstützung für die Initiative unseres Verbandes und von ISOR e.V. 

 

Aus dem Bereich der Regionalgruppe Erfurt erklärten die nachfolgend aufgeführten Personen per E-Mail ihre Unterstützung für den Aufruf „Gemeinsam für den Frieden – Ein Aufruf zur Vernunft“ erklärt

 

 

Liebe Genossen unseres Vorstandes,
mit großem Interesse, haben wir, die Angehörigen der Regionalgruppe Halle/Saale „Hermann Vogt“, den Aufruf: „Gemeinsam für den Frieden. - Ein Aufruf zur Vernunft“ gelesen und erklärten unsere Zustimmung und volle Unterstützung. Auf unserer festlichen Veranstaltung zum 65. Jahrestag der Gründung der NVA, die wir Corona- bedingt, erst am 25. Juni durchführen konnten, haben wir auf diesen Aufruf aufmerksam gemacht und eine Unterschriftensammlung durchgeführt. Auf dieser festlichen Veranstaltung wurde unsere Regionalgruppe mit dem Ehrennamen „Hermann Vogt“ und zwei verdienstvolle Genossen mit der  Ehrennadeln des Verbandes ausgezeichnet. Wir haben aber auch, auf diesem ersten Treffen, nach langer Corona Pause, der Heldentaten und aufopferungsvollen Kämpfe der Sowjetsoldaten im Großen Vaterländischen Krieg gedacht. Durch Abspielen der Schallplatte “Frühlingssonate“ mit der gleichnamigen Novelle des DDR Schriftstellers Willi Bredel, wurden wir  in das Jahr 1945 nach Rostock zurückgeführt, lernten einen sowjetischen Offizier und Musikpädagogen und sein trauriges, furchtbares Schicksal, sowie die Familie eines Rostocker Musikprofessors kennen. Ein Schicksal wie es Millionen Sowjetbürger erleiden mussten.
Dieser Aufruf für den Frieden sollte uns jene Kraft geben, alles zu tun, damit sich solche Nazi- und Kriegsverbrechen nie wiederholen. Da wir in nächster Zeit noch weitere Beratungen durchführen, werden wir alle Unterschriften sammeln und die Liste Euch dann übergeben.

Mit freundlichen Grüßen
Oberstleutnant a.D. Siegfried Kunze

 

Lieber Gen. Eichner,
mit großem Interesse und Zustimmung habe ich den Aufruf "Gemeinsam für den Frieden" gelesen und auch weitergeleitet. Ich stimme den Ausführungen von Genossen Generalleutnat a.D. M. Grätz vollumfänglich zu. Wenn nicht ehemalige Militärs soll dann die Gefahr, die gegenwärtig für den Weltfrieden besteht, einschätzen können. Es ist unsere Pflicht als ehemalige Soldaten für den Frieden diesen Aufruf zu unterzeichnen.

Oberleutnant a.D. (MfS)
Reinhard Frohberg Geithain

 

Gemeinsam für den Frieden

Beitrag von Oberstarzt Dr. Georg Ludovik (Österreich)

Frieden!
Ein Wort, das seit Menschengedenken die Sehnsucht und Hoffnung nach Geborgenheit weckt.

Frieden!
Ein Wort, das von  Religionen, Ideologien und Staaten missbraucht, genauso lange  Vernichtung und Elend über die Menschheit zu bringen vermochte.

Die Keimzelle dieser Sehnsucht ist aber der in uns innewohnende Drang nach Harmonie, der zum Frieden in der Familie und letztendlich zum Frieden in der Gesellschaft reift.
Doch diese einzig beständige Form eines friktionsarmen Zusammenlebens in einer Gemeinschaft will erarbeitet, erkämpft und auch manchmal erzwungen werden.

Die Völker dieser Erde zeigen kultur-, und geographisch bedingt sehr differenzierte Zugänge und Vorstellungen vom friedlichen und prosperierenden Miteinander.
Jahrtausende bestand und besteht noch heute ein ewiges Ringen um die möglichst uneingeschränkte vorteilhafte wirtschaftliche und kulturelle Existenz einzelner Völker und Ethnien, die aber nur im Frieden prosperieren können. Dies garantierten und sollten noch gegenwärtig Armeen garantieren, welche Staaten und ihre Bewohner vor äußeren Begehrlichkeiten, aber auch innerer subversiver Destabilisierung zu schützen haben.

Wurde der erste Weltkrieg letztendlich vom Ringen um globale kapitalistische Interessen vom Zaun gebrochen, so folgte der Zweite auf dem für den Faschismus nun fruchtbaren Boden der Hungernden und Mittellosen.

Aus dem danach folgenden einstimmigen Schwur, vom unsäglichen Leid  fast aller Beteiligten zu lernen und eine friedvolle Welt zu schaffen, entstanden wieder unzählige verlustreiche Konflikte, die bis heute unsere Systeme destabilisieren und die Hoffnung auf ein friedvolles und gleichwertiges Miteinander aller Menschen zur unerfüllbaren Utopie werden lassen.

Die einstige Absicht des Sozialismus mit Gleichheit, Bildung, Kultur und gesellschaftlicher Anerkennung aller Menschen, eine respektvolles Zusammenleben aller Schaffenden auf Augenhöhe zu bilden, wird heute von Großkonzernen und ihren politischen Agitatoren zur Schaffung  einer bildungsfernen gesichtslosen Masse unkritischer Konsumenten und Almosenempfänger pervertiert. Genau diese Entwicklung wird aber zum größten Feind des einst so bitter errungenen Friedens. Die heute so verpönten Begriffe, wie Nation, Tradition und Kultur waren auch in sogenannten sozialistischen Ländern wesentliche Elemente ihrer Identität, denn gerade diese Tugenden sind der Garant für das friedvolle Miteinander und die Gleichwertigkeit aller Mitglieder einer Gesellschaft unter Gewährung ihren kulturellen und geschichtlich  bedingten Eigenarten. Wer wird unsere Länder vor der Destabilisierung und den bereits jetzt schon aufkeimenden sozialen Unruhen und Verteilungskämpfen schützen?

Und hier schließt sich der Kreis: Haben wir noch eine Armee, deren Soldaten bedingungslos ihr Leben für ihr Land und ihre Bevölkerung hingeben?
Gibt es noch Menschen, die bereit und charakterlich stark genug sind, ihrem Land bedingungslos für den Erhalt des Friedens zu dienen – oder finden sich diese besonderen Menschen, die vom opportunen politischen Establishment ob ihrer Unerschütterlichkeit verpönt sind, ja sogar als Gefahr betrachtet werden, nur noch in Traditionsvereinen?

Ich darf ich diesem Traditionsverband, seinen standhaften und friedfertigen Kameraden und den wunderbaren Menschen die ich bisher kennenlernen durfte, meinen allerhöchsten Respekt entbieten. Auch, wenn die Nationale Volksarmee einst schändlich abgewickelt wurde, so blieben Korpsgeist, preußische Tradition und Disziplin des Friedensheeres erhalten.
Möge der Aufruf zu Frieden und Vernunft ein entsprechendes Echo erfahren, nie verhallen und fruchtbaren Boden finden!

Mir kameradschaftlichem Gruß
Oberstarzt Dr. Georg Ludvik
Wien

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