14.03.2026
Der 70. Jahrestag der NVA
in der Regionalgruppe Bautzen/Oberlausitz
"Ernst Thälmann"
Der obligatorische monatliche Treff unserer Gruppe am 02. März 2026 erhielt abweichend von der alltäglichen Norm einen besonderen feierlichen Charakter. Gemeinsam mit Ehepartnern und bei erlesener kulinarischen Sicherstellung feierten wir unseren 70. Jahrestag in Bautzen.
Nachdem wir uns gegenseitig zum Ehrentag beglückwünschten und nochmals die Musik des Videos „Veteranen der Nationalen Volksarmee“ zu Gehör brachten, widmeten wir unsere Aufmerksamkeit den veröffentlichten Grußadressen: den Glückwünschen des Ältestenrates und des Vorstandes des Verbandes, den Grußbotschaften russischer Seite ( u.a. Verband „Offiziere Russlands“, Büro des Verteidigungs-Attache bei der Russischen Föderation) sowie den Glückwünschen aus der Republik Polen. Besonderes Interesse erfuhr die in der aktuellen Ausgabe des „Kompass“ (Ausgabe I-2026) abgedruckte ehrenvolle Würdigung unserer Initiative „80-80“ von russischer Seite – bis in die höchsten staatlichen Ebenen.
Besonders erfreut waren wir über Glückwünsche ehemaliger – inzwischen „überall verstreut Wohnenden“ Angehörigen der NVA, wie beispielsweise aus dem FTB-25 Bautzen, die uns per Mail erreichten. Wir bedankten uns herzlich.
Nicht verwunderlich war, dass die aktuellen Ereignisse im Nahen Osten zur Diskussion standen. Weniger spielte die militärische Seite eine Rolle, als vielmehr die politische Wertung. Der Angriff Israels und der USA wurde einhellig als eklatanter Bruch des Völkerrechts bewertet. Dagegen wurde aber – sehr freundlich ausdrückt – nur mit dem Kopf geschüttelt, wie führende Politiker und die sogenannten Leitmedien in Europa – und besonders in Deutschland – teils lavierend, aber meist zustimmend mit diesem Völkerrechtsbruch umgehen.
Breiten Raum nahmen Erzählungen und Anekdoten zur gemeinsamen Tätigkeit in der NVA ein. Bildersammlungen und eine kleine Ausstellung zu Emblemen, Kokarden, Mützen u.a. rundeten das Bild ab.
Die Bitte um Spenden für das Museumsschiff „Hans Beimler“ war Anlass, sich über den Einsatz von Seestreitkräften und Marinefliegerkräften auszutauschen („Fachleute“ hierzu gibt es ja in unserer Gruppe). Die beschlossene Spende über 50 Euro ist inzwischen überwiesen.
Nicht vergessen wurden unsere Kranken und Behinderten. Ihnen gingen Glückwünsche zu. Eine persönliche Abordnung besuchte unseren Gründer und langjährigen Leiter der Regionalgruppe OSL a.D. Axel Müller – Ehrenmitglied unseres Verbandes. Er ist das noch einzig lebende Mitglied unserer Gruppe, das die Gründung der NVA und die Übernahme von der KVP als Angehöriger der bewaffneten Kräfte persönlich erlebte. Wir hoffen, dass seine Genesung nach einem schweren Unfall gut voranschreitet und wir mit ihm gemeinsam im September in Strausberg antreten können.
Erhard Heinze, Oberstleutnant a. D.
Bildnachweis:
Gefr. a.D. Hans-Joachim Schuster privat (2)
OSL a.D. Erhard Heinze privat (2)