12.11.2025
80 Jahre sowjetisches Ehrenmal in Berlin-Tiergarten

Am 11.11.2025 jährt sich zum 8o. Male die Einweihung des sowjetischen Ehrenmals in Berlin-Tiergarten. Das war Anlass einer feierlichen Kranzniederlegung zu der der Botschafter der Russischen Föderation eingeladen hat. Repräsentative Delegationen unseres Verbandes, der Fallschirmjäger und der GRH nahmen von deutscher Seite teil. Neben dem russischen Botschafter legte auch der Geschäftsträger der Botschaft Belarus einen Kranz nieder. Im Anschluss an diese Kranzniederlegung fand in der Botschaft der Russischen Föderation eine Feierstunde statt. Dabei wurde auch die Arbeit der Erbauer des Ehrenmals gewürdigt, die 1945 in der sehr kurzen Zeit von 3 Monaten und unter den schwierigen Bedingungen des gerade beendeten Krieges dieses Denkmal errichteten.
In seiner Rede würdigte der Botschafter unsere Aktion „80 Gedenkstätten zum 80. Jahrestag des Sieges“ der Roten Armee über den deutschen Faschismus. Dabei betonte er, dass diese Aktion zeigt, dass es in Deutschland nach wie vor echte Freunde der Sowjetunion/der Russischen Föderation gibt, die das wieder auflebende Kriegsgeschrei und die Russophobie der gegenwärtigen deutschen Politiker ablehnen.
Eine besondere Überraschung gab es dann für unseren Genossen Siegfried Eichner. Der Botschafter verlas einen Brief des Präsidenten der RF, Wladimir Putin, in dem er dem Genossen Eichner für die geleistete Arbeit dankte. Ebenfalls überreicht wurde eine Ehrenurkunde der Russischen Militärhistorischen Gesellschaft.
Des Weiteren wurden Mitarbeiter der Botschaft für ihre geleistete Arbeit mit Medaillen ausgezeichnet.
Die Maßnahme klang aus mit einen kleinen Bankett, bei dem mit dem Botschafter angestoßen wurde und eine Reihe individueller Gespräche mit dem Militärattaché und seinen Offizieren, aber auch mit den Vertretern der Botschaft geführt wurden.
Wolfgang Herzig, Oberst a.D.
Siehe auch:
Botschafter Netschajew warnt deutsche Behörden vor "Weg des Vandalismus"