06.12.2025
Liebe Genossen, liebe Gleichgesinnte und Freunde des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und Grenztruppen der DDR,
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am 3. Dezember 2025 trafen sich der Botschafter der Russischen Föderation in der Bundesrepublik Deutschland Sergej Netschajew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Mission und des Büros des Verteidigungsattaches, die Lehrer und Schüler der Schule bei der Botschaft der russischen Föderation in Deutschland, Mitglieder des Verbandes zur Pflege der Traditionen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR, Mitglieder des Fallschirmjäger-Traditionsverband Ost und Mitglieder des Arbeitskreises 8.Mai, |
um am Tag des Unbekannten Soldaten an die Heldentaten aller gefallenen Soldaten, die für die Heimat gekämpft hatten und deren Namen unbekannt blieben, zu gedenken.
Es wurden Blumengebinde und Blumen am sowjetischen Ehrenmal niedergelegt und sich vor den gefallenen und getöteten sowjetischen Menschen für Ihre Heldentaten und Ihre Standhaftigkeit verbeugt.
Der Tag des Unbekannten Soldaten wurde zum Gedenken an die Heldentaten aller gefallenen Soldaten initiiert, die für die Heimat gekämpft hatten und deren Namen unbekannt blieben.
Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet der 3. Dezember dafür ausgewählt wurde. Am 3. Dezember 1966 wurde im Alexandergarten in Moskau in der Nähe des Kremls eine Zeremonie abgehalten wo die sterblichen Überreste eines unbekannten Soldaten beigesetzt wurden, die bei Straßenarbeiten an der Leningrader Chaussee gefunden wurden. Die Uniform des Unbekannten Soldaten war gut erhalten, aber es wurden keine Dokumente von ihm gefunden, so dass er namenlos blieb. Im Dezember 1941 fanden nämlich erbitterte Kämpfe an den Zugängen zu Moskau statt.
„Dein Name ist unbekannt, deine Tat ist unsterblich“
lautet die Innenschrift auf dem Denkmal.
Ewiger Ruhm für alle diejenigen die auf dem Schlachtfeld für Ihre Heimat gefallen sind. Im Mai 1967 wurde dann noch in der Nähe des Grabes des Unbekannten Soldaten die ewige Flamme errichtet, die aus Leningrad nach Moskau gebracht wurde. Seit 1997 steht eine ständige Ehrenwache am Denkmal.
Am sowjetischen Ehrenmal in Berlin-Tiergarten sprach der Botschafter der Russischen Föderation Sergej Netschajew auch davon, dass dieser Tag für unsere deutschen Freunde ein bedeutender Tag ist. Er erklärte, dass er sich freue über die Anwesenheit deutscher Freunde, die eine korrekte und objektive Gedenkkultur pflegen.
In Deutschland sind über 750 000 Sowjetbürger, Soldaten und Offiziere, Kriegsgefangene und gewaltsam verschleppte Sowjetbürger begraben sehr viele davon sind bis heute namenlos geblieben.
Die Sowjetunion hatte insgesamt im Zweiten Weltkrieg 27 Millionen tote Menschen zu beklagen. Das sollten wir uns stets vor Augen halten und die Schuld des deutschen Faschismus am Zweiten Weltkrieg verurteilen, damit nie wieder so ein schrecklicher Krieg entstehen kann und durchgeführt wird, der so viel Leid für Millionen von Menschen gebracht hatte.
Andreas Reinicke, Hptm. a.D.
siehe dazu auch:
"Das ist auch für unsere deutschen Freunde ein bedeutender Tag"