22.11.2025

Volkstrauertag in Strausberg

 

Am 16.11. fand, wie in vielen Städten Deutschlands, auch in Strausberg eine Gedenkveranstaltung anlässlich des Volkstrauertages statt. Eingeladen dazu hatte die Bürgermeisterin, Frau Stadeler.

Der Einladung gefolgt war eine zahlenmäßig starke Gruppe von Angehörigen der Bundeswehr unter Führung des Standortältesten, Oberst Zierold, Mitglieder des Verbandes der Reservisten der Bundeswehr sowie des Deutschen Bundeswehrverbandes. Ebenso Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr und der Pfarrer der Marienkirche Strausberg, Herr Kuhn. Aber natürlich war auch die Regionalgruppe Strausberg unseres Verbandes vertreten.

Zu Beginn sprach Herr Ulrich Hermann, Vorsitzender des Akanthus-Vereins, der die Geschichte Strausbergs erforscht. Er verwies auf Kriegshandlungen in Strausberg im April 1945 und die daraus resultierenden Zerstörungen in der Stadt, hob besonders aber einige der in der Kriegsgräberstätte Beigesetzte aus der Anonymität hervorhob, indem er in kurzen Worten ihr oft sehr junges Leben umriss und schloss mit der aus dem Begriff Denkmal abgeleiteten Aufforderung „Denk mal!“

Danach ergriff der Standortälteste das Wort, der sich – wie nicht anders zu erwarten war – nach Schilderung persönlich gemachter Erfahrungen in Afghanistan vor allem auf den „verbrecherischen Aggressionskrieg Russlands gegen die Ukraine“ bezog und angesichts eines bevorstehenden Angriffs Russland auf Deutschland und andere Staaten Europas eindeutig Position für die Verbesserung der Kriegsfähigkeit Deutschlands bezog.

Ihm nachfolgend sprach Herr Erfurth von der Freiwilligen Feuerwehr ein Gelöbnis zu Ehren der Toten und zur Verhinderung weiterer Kriegstoter.

Als letzter Redner trat Pfarrer Kuhn ans Rednerpult, der außerordentlich beeindruckende Worte fand, bei denen der rote Faden die Aufforderung war „Wehret den Anfängen!“ Nach seinem Gebet für die Toten und seinem Segen für die Lebenden wurden die Schleifen an den Kränzen gerichtet und die Veranstaltung durch die Bürgermeisterin beendet.

Der Vorsitzende unserer Regionalgruppe legte daran anschließend im Auftrag des Vorstandes ein Blumengebinde nieder, auf dessen einer Schleife die absolut zutreffenden Worte standen: „Die Toten mahnen!“ (s. Foto 1)
Zwei Tage später besuchte OSL a.D. Dr. Knobloch wiederum die Kriegsgräberstätte und fand alle Kränze und auch das Blumengebinde in ordnungsgemäßem Zustand vor. (s. Foto 2-4).

 

Oberstleutnant a.D. Dr. Knobloch
Vorsitzender des Vorstandes
der Regionalgruppe Strausberg

 Bild 1
Bild 2 Bild 3 Bild 4

 

 

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