07.02.2026

Aktivitäten der RG Strausberg seit Anfang des Jahres

 

Am 27.01. fand in Strausberg eine Veranstaltung zum Gedenken an die Opfer des Holocausts statt. Daran nahmen die Genossen Knobloch und Laurich teil - jedoch zu unterschiedlichen Zeitpunkten (es wurde in den Medien nicht sonderlich publik gemacht, dass der Zeitpunkt von 16:00 auf 17:00 Uhr verschoben wurde). Genosse Knobloch, der um 15:50 Uhr an der Gedenkstelle hinter dem Bonhoeffer-Haus eintraf, fand dort eine Gruppe älterer Leute vor, die sich um den evangelischen Pfarrer Kuhn gesammelt hatten. Genosse Knobloch kam mit ihm ins Gespräch und fragte ihn, ob er sich vorstellen könne, vor den Mitgliedern der RG zu sprechen. Antwort: Darüber wolle er (der Pfarrer) nachdenken.

Am 30.01. fand im Mehrgenerationenhaus in Panketal eine Vernissage zur Eröffnung einer Ausstellung von Friedensplakaten satt, deren musikalische Umrahmung der Musiker, Chordirigent und Galerist Staufenbiel mit seiner Pianistin vornahm. Die Genossen Pyrlik und Knobloch schlugen ihm vor, am 28.02. auf unserer Gedenkveranstaltung zum 70. JT der Gründung der NVA und zum 80. JT der Grenztruppen der DDR mit 2-3 Liedern aufzutreten. Er selbst, so seine Antwort, sei dazu bereit; über Einzelheiten werden wir noch reden.

Am 31.01. fand in Kienitz bereits zum 81. Mal ein Treffen zum Gedenken an die Bildung des ersten Brückenkopfes der Roten Armee auf dem Territorium des heutigen Deutschlands am 31.01.1945 statt. Daran nahmen ca. 100 Personen - ehem. NVA-Angehörige (darunter 7 Mitglieder des Verbandes aus der RG Berlin und 5 Mitglieder unserer RG), Mitarbeiter der russischen Botschaft und Dorfbewohner teil. Der stellvertretende Bürgermeister der Gemeinde trug mit seiner Rede zu der eine insgesamt gelungenen Gedenkfeier bei.

Anlässlich dieser Veranstaltung kam es im Vorstand der RG zu einer Debatte darüber, ob ein Auftreten in Uniform bei solchen Veranstaltungen zweckmäßig sei. Unter dem Strich kam heraus: Die Absicht, die NVA dort zu präsentieren, ist zwar löblich, aber alte Männer mit nicht mehr passenden Uniformen oder mit Krückstöcken können die NVA nicht präsentieren, sondern machen sich und die NVA nur lächerlich und daher heiligt der Zweck hier nicht die Mittel.

OSL a.D. Dr. Jörg-U. Knobloch

 

 

 

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