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63. Jahrestag der Gründung
der Nationalen Volksarmee der DDR

Festveranstaltung „Aufrecht gehen“
am 02.03. im Ratskeller Leipzig

 

Aufgrund der ursprünglichen Initiative der „Jungen Wilden“ ein Gesamtwochenende (nach Schwerin 2017 und Dresden 2018) in Leipzig mit Kranzniederlegung und geführten Besuchen des Alten Rat­hauses und des Völkerschlachtdenkmals zu verbringen, hatte man sich im Vorfeld überlegt, ob es nicht sinnvoll wäre, die Feierstunde gemeinsam zu organisieren.
Die „Jungen Wilden“ sind Mitglieder verschiedener Verbände und Organisationen, welche sich national und international für die Bewahrung der Traditionen der Nationalen Volksarmee und Grenztruppen einsetzen.
Man setzte so die Gemeinsamkeiten in die Tat um, und plante eine festliche Abendveranstaltung, welche auch durch den Ratskeller Leipzig tatkräftig unterstützt und ausgerichtet wurde.

Die Kranzniederlegung wurde auf dem Ostfriedhof am Sowjetischen und Polnischen Mahnmal durchgeführt. Neben gefallenen sowjetischen Soldaten der damaligen Roten Armee liegen mehrere tausend Zwangsarbeiter aus 11 Nationen in Massengräbern auf diesem Friedhof. An den Mahnmalen für die Sowjetischen und Polnischen Opfern wurde mit Kränzen und Blumensträußen gedacht.

 

  

 Foto 1 - 5: während der Kranzniederlegung

 

Am Samstagabend trafen sich im Gewandhaussaal des Ratskellers der Stadt Leipzig Mitglieder der Regionalgruppe Leipzig unseres Verbandes und die „Jungen Wilden“ zu einer gemeinsamen feierlichen Abendveranstaltung.




Foto 6: Blick in den Saal Foto 7: der festlich geschmückte Sitzplatz

 

Die Eröffnung des Abends führte als Moderator Oberleutnant a.D. Silvio Pfeffer durch.
Generalmajor a.D. Sebald Daum überbrachte als Sprecher die Grüße des Ältestenrates und des Vorstandes an die Teilnehmer und verwies in seinen Worten auf die damalige Wichtigkeit der Nationalen Volksarmee und der heutigen Fortsetzung der historisch gewachsenen Traditionen. Bewundernd äußerte er sich dazu, wie erfreut er ist, dass sich zu diesem Abend unterschiedliche Dienstgradgruppen und Altersklassen - ein Großteil mit Ihren Ehepartnern - mit Gästen aus Russland, der Republik Polen und der Tschechischen Republik eingefunden hätten.


Foto 8: Generalmajor a.D. Sebald Daum während der Begrüßung

 

Mit Freigabe des Buffets begann dann ein Abend voller Gespräche. Gespräche zwischen Jung und Alt und Gespräche zwischen ehemaligen Soldaten. Über ggf. auftretende Sprachbarrieren hinweg; konnte sich trotzdem gut verständigt werden.
Die Vergangenheit wurde angesprochen, aber vor Allem wurde in den anschließenden Redebeiträgen deutlich gemacht, dass das „Hier und Jetzt“ für die Gestaltung der Zukunft im Allgemeinen aber auch für die Zukunft des Verbandes sehr wichtig ist.
Es ist notwendig die Gemeinsamkeiten, welche unabhängig von Altersstufen, persönlichen Befind­lichkeiten und Hauptinteressengebieten sind, zu kompensieren; zu bündeln und für unseren Verband zu nutzen. Erste Schritte wurden an diesem Wochenende gemacht.



 




Foto 9, 10, 12, 13: Eindrücke von der Abendveranstaltung. 

Als Resümee des Abends ist zu ziehen, dass man einhellig der Meinung war, solche Veranstaltungen müssen auch in Zukunft beibehalten werden. Für 2020 ist eine Veranstaltung in Stralsund vom 28.02. bis 01.03. in Planung. Die festliche Abendveranstaltung soll dann am 29.02.2020 auf dem Gelände der ehemaligen Offiziershochschule der Volksmarine „Karl Liebknecht“ stattfinden.

Bildrechte:
Silvio Pfeffer (Bild 1-7), Mario Schneider (Bild 8-10)
Dieter Braunlage (Bild 11 und 13), Wolfgang Schulz ( Bild 12)
Abbildung erfolgt jeweils mit freundlicher Genehmigung

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