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- Grußwort zum Internationalen Frauentag 2026
07.03.2026
Werte Genossinnen, liebe ehemaligen Zivilbeschäftigten, liebe Mitstreiterinnen, liebe Ehefrauen,
wenn wir am Internationalen Frauentag den Blick auf die Geschichte und die Gegenwart richten, so tun wir dies im Bewusstsein, dass der Schutz unserer Errungenschaften niemals allein das Werk derer war, die die Uniform trugen. Hinter jedem Soldaten der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR stand – und steht bis heute – eine starke Frau!
Die „unsichtbare Front“ des Alltags.
In den bewaffneten Organen war der Dienst oft mit Entbehrungen verbunden. Während die Genossen in den Kasernen, im Diensthabenden System, bei Manövern oder an der Staatsgrenze ihre Pflicht erfüllten, waren es ihre Ehefrauen, die das „Hinterland“ sicherten.
Sie waren es, die:
* Die Erziehung der Kinder im Geiste des Friedens und des Sozialismus leisteten.
* Die Last des Alltags bei häufiger Abwesenheit der Ehemänner mit Bravour schulterten.
* In den Betrieben und Organisationen ihren eigenen wertvollen Beitrag zum Aufbau unserer Gesellschaft erbrachten.
Diese Frauen waren nicht nur Partnerinnen; sie waren politisch-moralische Stützen, die durch ihr Verständnis und ihre Tatkraft die Einsatzbereitschaft unserer Streitkräfte erst ermöglichten.
Den Genossinnen in Uniform und im Zivildienst
Ein besonderer Gruß gilt am heutigen Tage jenen Frauen, die nicht nur an der Seite ihrer Männer standen, sondern selbst mit Entschlossenheit und hohem Verantwortungsbewusstsein in den Reihen der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR ihren Dienst versahen.
Ob als Soldatinnen, Unteroffiziere oder Offiziere, ob als Zivilbeschäftigte in den rückwärtigen Diensten, in der Verwaltung oder im medizinischen Bereich:
* Sie bewiesen täglich, dass die Verteidigung unserer sozialistischen Heimat keine reine Männersache war.
* Mit hoher fachlicher Qualifikation und politischer Standhaftigkeit leisteten sie einen unverzichtbaren Beitrag zur Gefechtsbereitschaft und zum Schutz der Staatsgrenze.
* In der Einheit von Beruf, gesellschaftlichem Engagement und Familie waren sie Vorbilder der neuen, sozialistischen Frauenpersönlichkeit.
„Es ist eine der größten Errungenschaften unserer Epoche, dass die Frau ihren Platz im Herzen unserer Gesellschaft gefunden hat – nicht als Almosenempfängerin der Geschichte, sondern als ihre bewusste Gestalterin in Uniform und am Arbeitsplatz.“ (E. Honecker)
Dieser Leitgedanke prägte das Wirken der Genossinnen in den bewaffneten Organen. Ihr habt bewiesen, dass sozialistische Vaterlandsverteidigung und weibliche Tatkraft untrennbar miteinander verbunden sind.
Ein herzlicher Gruß gilt heute insbesondere den Frauen und Partnerinnen der Genossen im „Verband zur Traditionspflege der Nationalen Volksarmee und der Grenztruppen der DDR e.V.“.
In einer Zeit, in der die Geschichte oft einseitig dargestellt wird, seid ihr es, die gemeinsam mit euren Männern das Banner der ehrenvollen Erinnerung hochhaltet. Ihr seid es, die uns wieder den Rücken freihaltet für unsere Verbandsarbeit. Ihr bewahrt nicht nur Orden und Uniformen, sondern die Werte der Kameradschaft, der Treue und des aufrechten Ganges.
„Die Frau im Sozialismus ist nicht mehr nur die Gefährtin des Mannes, sie ist Mitgestalterin der Geschichte.“ (E. Honecker)
Diesem Anspruch seid ihr in den Jahrzehnten des Dienstes gerecht geworden, und diesem Anspruch bleibt ihr auch heute in der Traditionsarbeit treu. Ihr sorgt dafür, dass die Leistungen der NVA-Angehörigen nicht in Vergessenheit geraten und dass das Erbe derer, die den Frieden in Europa über 70 Jahre lang sicherten, gewürdigt wird.
Wir anerkennen diese Leistung und bedanken uns bei Euch! Eure Beständigkeit ist das Fundament, auf dem die Verbandsarbeit ruht.
Wir wünschen Euch Frauen zum Ehrentag:
* Persönliches Wohlergehen und vor allem stabile Gesundheit.
* Ungebrochene Schaffenskraft bei der Pflege unserer gemeinsamen Traditionen.
* Die Gewissheit, dass euer Beitrag zur Geschichte unvergessen bleibt.
Herzlichen Glückwunsch zum Internationalen Frauentag!
im Auftrag des Vorstandes des Verbandes:
J. Pfretzschner